KEINE Partei betrachtet die in den vergangene Wochen gesetzten Interventionen als nur eine von vielen Ursachen für die drastisch gesunkene Wahlbeteiligung bei den Bezirks- und Landtagswahlen 2005.
Schon mal an einer Supermarktkassa gestanden, nach einEr KassiererIn Ausschau gehalten und vielleicht darüber nachgedacht, einfach zu gehen? Ohne zu zahlen? Nicht? Warum nicht?
J.I., kein Spitzenkandidat Keiner Partei, aber dennoch spitze, berät MieterInnen in meist juristisch verwirrenden Wohnungsfragen. Hierzu hat er unter anderem eine Homepage eingerichtet, auf der ihr weitere Infos findet.
J. erholt sich zur Freude aller, die ihn kennen, rasch von einer Operation und kann uns und euch bald wieder gute Tipps geben, Schaden abwenden oder Bares erstreiten helfen.
J. findet, dass Keine Partei sich im Unterschied zu den anderen Bezirkswahllisten nur Millimeter neben dem richtigen Weg befindet und meint daher, Keine Partei im Alsergrund wählen sei das Schlechteste nicht. Danke für dein gesundes Misstrauen, J.!
... titelt die SLP (Sozialistische Linkspartei) auf ihrer Homepage, um entgegen dieser nach Erkenntnis riechenden Ansage dann doch langatmig zu erklären, dass die ArbeiterInnen eine neue Partei brauchen würden. Deren Keimzelle selbstredend in der SLP als Vorschlag an die leider noch nicht kampfeslustigen ArbeiterInnen bereits vorliegt. Wir sagen: das allerletzte, was arbeitende Menschen (oder lernende, pflegende, pensionierte, arbeitslose...) heute brauchen, ist eine Partei, die sie vertritt.
Manche Parteien haben zu einigen Fragen Positionen die man gar nicht so übel findet. Doch dann ist das auf einmal wieder nur "unsere grundsätzliche Linie, aber zur Zeit nicht durchsetzbar" oder so ähnlich. Gäbe es die oft strapazierten Sachzwänge nicht wirklich, d.h. nicht als wirklich wirksamen gesellschaftlichen Schein, im Dienste aller Parteien müsste man sie erfinden! Denn keine Partei will sich über die Sachzwänge hinwegsetzen um an der Aufhebung ihrer Ursachen zu arbeiten ...
Sie wollen, dass wir über Handymastensteuer, Pabstwahlen und Steuerreformen diskutieren und uns je eine eigene Meinung dazu bilden. Wir können dafür oder dagegen sein, wir können uns enthalten oder abwägend warten, wir können wählen oder nicht wählen; wir sind so frei wie die Gesellschaft, in der wir leben, solange wir die ausgetrampelten Pfade des herrschenden Diskurses nicht verlassen.
Uns reicht`s NICHT!